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Abrechnung für IT-Dienste

IT-Dienste sollen für den Anwender nicht kostenlos sein. Die dazu nötigen Investitionen in Personal, Software, Raum, Energie, Infrastruktur, Management bilden neben der Hardware die grössten Kostenblöcke. Sie sind kurzfristig kaum zu steuern, da es sich grossenteils um Fixkosten handelt.

Umso notwendiger ist ein Bewusstsein bei den Benutzern, dass diese Ressourcen wirtschaftlich genutzt werden. Dann rechnet sich der Preis für das Gut "Information" und jeder kann soviel davon beziehen, wie er durch seine eigene Wertschöpfung rechtfertigt.

Ein ganz einfaches Beispiel: der Kreditbearbeiter kann sein Angebot schneller und präziser erstellen, wenn er mit Bildschirm-Abfragen eine perfekte Unterstützung auf Knopfdruck erhält. Der "Knopfdruck" darf dann ruhig ein paar Euro kosten, wenn er Mitarbeiter-Zeit einspart. Das Kriterium sind die "Nutzerminuten". Die kosten bei einem Jahresgehalt von Euro 50.000 mindestes einen halben Euro pro Stück. 

Wie viel der "Knopfdruck" genau kostet, das muss die professionelle IT-Abrechnung zeigen. Auf Basis von Kosten und Mengen werden die Einzelstückkosten für die Ressourcen ermittelt.

Mit diesen werden dann anwendungsbezogene Preise für Transaktionen, Vorgänge, Geschäfts-Prozesse, ja sogar Endprodukte zusammengestellt, die dem Nutzer oder Kunden regelmässig, z.B. monatlich, fakturiert werden.


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